Weinbausoftware für die Nahe
Die Nahe hat auf kleinem Raum mehr verschiedene Bodenarten als die meisten größeren Gebiete — und entsprechend viele Sorten nebeneinander. Wer breit aufgestellt ist, hat mehr Positionen im Sortiment als Hektar unter Reben.
Zuständige Stelle
Meldungen und Weinbaukartei laufen über die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.
www.lwk-rlp.de →Betriebsstruktur
Ein breites Sortiment aus einem mittelgroßen Betrieb heißt: viele Artikel, kleine Auflagen, häufige Abfüllungen. Der Aufwand steckt nicht in der Menge, sondern in der Zahl der Vorgänge — und die zählt bei einer Abrechnung je Transaktion doppelt.
Rebsorten
Riesling und Burgundersorten liegen mit 1.244 zu 1.158 Hektar fast gleichauf, dazu kommt eine ungewöhnliche Vielfalt daneben. Für den Verkauf bedeutet das eine lange Preisliste, für den Shop viele Artikel mit kleinem Bestand — und dort fällt ein Ladenhüter erst auf, wenn ihn jemand sucht.
Unser Bezug zum Gebiet
Für Nahe-Betriebe ist die Ladenhüter-Auswertung das nächstliegende Argument: Wer dreißig Positionen führt, weiß von zwei oder drei nicht, warum sie noch im Regal stehen. Diese Liste zeigt fast keine Shop-Software.
Fristen und Nachbargebiete
Die einheitlichen Meldefristen — Bestandsmeldung, Traubenernte- und Weinerzeugungsmeldung, Weinfonds, Vollständigkeitserklärung — stehen mit Grundlage und zuständiger Quelle im Meldefristenkalender. Von dort gibt es auch die ICS-Datei für den eigenen Kalender.
Wie VINORUM aus der Ernte in Ihrer Region alle Meldungen und Pflichten dieses Gebiets erzeugt, zeigt der Rundgang durch das System.
Quelle: Deutsches Weininstitut — Die 13 Anbaugebiete im Profil
