Weinbausoftware für Rheinhessen
Auf keiner anderen deutschen Rebfläche stehen so viele Betriebe nebeneinander wie hier — und keine andere Region deckt eine solche Spannweite ab, vom Zwei-Hektar-Nebenerwerb bis zum Erzeuger, der in dreißig Länder liefert.
Zuständige Stelle
Weinbaukartei, Bestandsmeldung sowie Traubenernte- und Weinerzeugungsmeldung laufen für rheinhessische Betriebe über die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.
www.lwk-rlp.de →Betriebsstruktur
Die Spannweite ist das Kennzeichnende: Nebenerwerb neben Erzeugergemeinschaft neben Kellerei. Software muss deshalb nach oben mitwachsen können, ohne dass ein kleiner Betrieb für Funktionen zahlt, die er nie öffnet — und ohne dass ein großer beim Wechsel auf eine andere Preisstufe alles neu einrichten muss.
Rebsorten
Riesling führt mit 5.383 Hektar, Grauburgunder folgt mit 2.424. Wer beide plus Weißburgunder und Spätburgunder im Keller hat, führt vier Sortenlinien parallel durch Lese, Ausbau und Abfüllung — die Chargenhistorie wird hier schneller unübersichtlich als in einem Gebiet mit einer Leitsorte.
Unser Bezug zum Gebiet
Rheinhessen ist das Gebiet, aus dem die meisten Anfragen kommen, die nicht aus Franken stammen — meist von Betrieben, die aus einem Modulbaukasten heraus wechseln wollen und beim Zusammenrechnen gemerkt haben, was der Vollausbau kostet.
Fristen und Nachbargebiete
Die einheitlichen Meldefristen — Bestandsmeldung, Traubenernte- und Weinerzeugungsmeldung, Weinfonds, Vollständigkeitserklärung — stehen mit Grundlage und zuständiger Quelle im Meldefristenkalender. Von dort gibt es auch die ICS-Datei für den eigenen Kalender.
Wie VINORUM aus der Ernte in Ihrer Region alle Meldungen und Pflichten dieses Gebiets erzeugt, zeigt der Rundgang durch das System.
Quelle: Deutsches Weininstitut — Die 13 Anbaugebiete im Profil
