Weinbausoftware für die Mosel
Steillage heißt: Jede Arbeitsstunde je Hektar zählt anders als in der Ebene. Wo eine Maschine nicht hinkommt, entscheidet die Arbeitsplanung über die Wirtschaftlichkeit — und die braucht Zahlen je Parzelle, nicht je Betrieb.
Zuständige Stelle
Moselbetriebe melden über die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz — Weinbaukartei, Bestandsmeldung, Ernte- und Erzeugungsmeldung.
www.lwk-rlp.de →Betriebsstruktur
Viele Betriebe bewirtschaften zahlreiche kleine, verstreute Parzellen statt weniger großer Blöcke. Das vervielfacht die Zeilen in der Schlagkartei: Dieselbe Maßnahme ist an zwölf Stellen zu erfassen, wenn zwölf Parzellen behandelt wurden.
Rebsorten
Riesling auf 5.330 Hektar, 91 Prozent weiße Sorten — eine Konzentration, die es sonst nirgends gibt. Wer fast nur eine Sorte führt, hat es im Keller einfacher, im Verkauf aber schwerer: Die Unterscheidung läuft dann über Lage, Jahrgang und Ausbau, und genau die müssen bis auf die Flasche nachvollziehbar bleiben.
Unser Bezug zum Gebiet
An der Mosel wird die Offline-Fähigkeit zum Hauptargument. Zwischen Steilhang und Schieferwand ist Empfang die Ausnahme — und eine Anwendung, die dort nichts speichert, verlegt die Erfassung zurück an den Schreibtisch.
Fristen und Nachbargebiete
Die einheitlichen Meldefristen — Bestandsmeldung, Traubenernte- und Weinerzeugungsmeldung, Weinfonds, Vollständigkeitserklärung — stehen mit Grundlage und zuständiger Quelle im Meldefristenkalender. Von dort gibt es auch die ICS-Datei für den eigenen Kalender.
Wie VINORUM aus der Ernte in Ihrer Region alle Meldungen und Pflichten dieses Gebiets erzeugt, zeigt der Rundgang durch das System.
Quelle: Deutsches Weininstitut — Die 13 Anbaugebiete im Profil
